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Wie wird Forschung unterstützt?

Medizinische Forschung ist teuer und personalaufwändig. Wir finanzieren nur etwa 15% der laufenden Forschungskosten über direkte Beiträge der Universität und des Inselspitals. Den Rest bestreiten wir über eingeworbene Forschungsgelder aus Institutionen wie dem Nationalfonds und mit Zuwendungen diverser Stiftungen. Ein substanzieller Teil stammt zudem aus den Privathonoraren der Chefärzte und Leitenden Ärzte unserer Klinik, welche einen Teil ihrer Einkünfte für unsere Forschungsprojekte freigeben. Und dennoch genügt dies alles nicht, um entscheidende Fortschritte zu erzielen. Weitere Mittel sind notwendig, um den Topf am Kochen zu halten.

Hinter allen medizinischen Errungenschaften steckt eine lange, kostspielige und intensive Forschungsarbeit. Jeder Beitrag zählt und wird enorm geschätzt. Als steuerbefreite Einrichtung wird die Insula Stiftung von der eidgenössischen Stiftungsaufsicht überwacht und Zuwendungen kommen ausschliesslich der Forschung zugute. Bis auf die obligatorische Revision der Jahresrechnung wird die gesamte Administrationsarbeit ehrenamtlich geleistet.

Schwerpunkte in unserem Forschungslabor sind:

Eingefärbte Darmkrebszellen

  • Regeneration der Leber (wichtig nach der Teilentfernung von Lebergewebe)

  • Erforschung von Leberzellkrebs
  • Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

  • Entwicklung eines künstlichen Schliessmuskelsystems

Schwerpunkte unserer klinischen Forschung sind:

  • Reduktion von postoperativen Infektionen
  • Einsatz von schonenden Operationsverfahren (Navigation)
  • Verbesserung in der Tumorchirurgie
Computer Assisted Liver Surgery (CALS)
Patienteneinwilligung

Im Operationssaal und in der postoperativen Betreuung erforschen wir Möglichkeiten zur Verbesserung der Resultate nach viszeralchirurgischen Operationen (Bauchoperationen). Solche Studien werden erst nach eingehender Prüfung durch die kantonale Ethikkommission und nur mit schriftlicher Einwilligung der Patientinnen und Patienten umgesetzt.